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Die 'Horizon Explorer'
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 Die 'Horizon Explorer'

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BeitragThema: Die 'Horizon Explorer'
Die 'Horizon Explorer' Icon_minitime1Fr 6 Sep 2019 - 17:53
#264495

Bei der Horizon Explorer handelt es sich um eine kleine zweimastige Karavelle von etwa 20 m Länge. Ein viereckiges, großes und ein dreieckiges, kleineres Segel in strahlendem weiß zieren die Rahen des Schiffes. Der größere Mast beherbergt ein Krähennest, in dem maximal eine Person Platz findet. Der Name des Schiffes wurde mit Farbe in zierenden Lettern an den Rumpf geschrieben. Der Bug des Schiffes ist flach gehalten, während das Heck einen Achterdeckaufbau hat. Im oberen Achterdeck befinden sich ein kleiner Gemeinschaftsraum mit Kombüse. Im Deck darunter befinden sich ein Bad mit einer Dusche, die über gepumptes Meerwasser betrieben werden kann und ein kleiner Laggeraum in dem auch das Steuer zu finden ist. Im Unterdeck liegen insgesamt drei Räume, zwei kleinere an Bug und Heck sowie ein größerer dazwischen, zu dem die Ladeluke des Hauptdecks führt. Das Unterdeck ist einersits über die Ladeluke zu erreichen, andererseits auch über eine Leiter, die in einer Ecke von der Kobüse durch den Lagerraum bis hinunter in den Heckraum des Unterdecks reicht. Bis auf die Ausstattug von Küche und Bad sowie Verstaumöglichkeiten in dem kleinen Lagerraum gibt es momentan auf dem gesamten Schiff keine Möbelstücke.


Zuletzt von Helena am Sa 7 Sep 2019 - 14:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die 'Horizon Explorer'
Die 'Horizon Explorer' Icon_minitime1Sa 7 Sep 2019 - 14:12
#264732

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Das erste, was Helena wahrnahm war ein stechender Schmerz im Nacken an der Stelle, an der ihr Großvater sie niedergeschlagen hatte. Dieser verrückte alte Sack, fluchte sie innerlich, während sie noch kurz liegen blieb und dem schwappenden Geräusch der Wellen lauscht. Dann saß sie schlagartig aufrecht, was ihr Kopf ihr mit einem kurzen Schwindelanfall dankte. Salzige, feuchte Luft stieg ihr in die Nase und das Holz des Schiffes knarzte vertrauenerweckend. Die Blonde erkannte das Schiff sofort. Immerhin hatte sie es selbst gebaut und jedes Teil selbst geplant, liebevoll zurechtgearbeitet und eingefügt. "Horizon, gutes Mädchen, du schwimmst", stellte sie erfreut fest und streichelte sanft über die Planken neben sich. Dann wurde ihr bewusst, dass das Schiff schwamm. Mitten auf dem Meer. Ohne irgendeine Insel in Sicht. Panik stieg in Helena auf. Das war nicht gut. Gar nicht gut. Sie konnte ein Schiff bauen, es zu steuern war jedoch eine ganz andere Sache. Mal ganz abgesehen von Navigation. Davon hatte sie ebenfalls nicht den blassesten Schimmer. Kompass! Ich brauche einen Kompass!!! Also...denke ich... Mit panischem Blick sah sie sich um und entdeckte zu ihren Füßen einen Berg Gepäck. Hauptsächlich bestand dieser aus Instrumentenkoffern und Helena schnappte sich einen davon und wiegte ihn im Arm, wie ein Baby. Weniger um das Instrument zu beruhigen, als sich selbst. Immerhin war sie dank der Zwangsauszeit zur Abwechslung einmal richtig ausgeschlafen und sieheda: unter ihren Instrumenten lag auch ein großer Seesack. Dieser wurde direkt als nächstes inspiziert. Ein paar Ersatzklamotten und Proviant, sowie ein paar Wasserschläuche. Na wenigstens würde sie in den ersten Tagen nicht verhungern der verdursten. Apropos Hunger… der plagte sie gerade nach einer stundenlangen Ohnmacht und so nahm sie die Lebensmittel näher in Augenschein. Hauptsächlich Trockenobst, Zwieback und Dörrfleisch. Lang haltbare Lebensmittel, die man nicht zubereiten musste. Nicht gerade ein Gourmetmenü, doch das störte Helena nicht im Geringsten. Hauptsache die Sachen sättigten. Zwischen dem Obst lag jedoch ein Pfirsich, der ganz und gar nicht getrocknet aussah. Tatsächlich sah er auch nicht aus, wie ein normaler Pfirsich. Färbung und Form mochten daran erinnern, doch er war über und über mit Kringeln bedeckt. Von Teufelsfrüchten gehört hatte Helena in den Geschichten ihres Großvaters, doch sie hatte keinen blassen Dunst wie so etwas aussah, also ging sie davon aus, einen etwas eigenartigen Pfirsich vor sich zu haben. Sie war nicht gerade die wählerischste Esserin und der Pfirsich würde als erstes verderben, also biss sie herzhaft hinein. Schmeckt seltsam..., dachte die Blonde sich, während sie den nächsten großen Bissen nahm.


Zuletzt von Helena am Di 17 Sep 2019 - 0:30 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die 'Horizon Explorer'
Die 'Horizon Explorer' Icon_minitime1Fr 13 Sep 2019 - 15:06
#265953

Nach ein paar Minuten hatte die Blonde die Kringelfrucht vollständig gegessen und war sich inzwischen nicht mehr ganz sicher, ob das Obst nicht bereits verdorben gewesen war. Es hatte doch etwas merkwürdig geschmeckt, selbst für ihre verkorksten Geschmacksnerven. Doch man sollte Essen nicht verschwenden und immerhin sättigte das Ding einigermaßen. Helena zog sich noch einen Striefen Trockenfleisch aus dem Rucksack, den sie sich in den Mund steckte und darauf herumkaute, während das eine Ende noch aus ihrem Mund lugte und lustig dabei wackelte. Dann begab sie sich wieder auf die Suche nach einem Kompass. Doch nachdem sie den ganzen Rucksack einmal umgekrempelt hatte und jede Seitentasche durchsucht, ebenso wie sämtliche Klamotten komplett auseinander genommen hatte, falls etwas dazwischen gerutscht wäre, sah es an Deck zwar aus wie bei Hempels unter dem Sofa, doch kein Kompass weit und breit. Frustriert ließ Helena sich zurück auf das Deck plumpsen und starrte in den Himmel. Sie mochte das Meer und auch ihr Schiff, doch im Moment wollte sie gar nicht hier sein. Dieser gestörte Kerl hatte gedroht, ihrer Heimat etwas anzutun, wenn sie ihn nicht heiratete. Auch wenn sie eine Stinkwut auf die Bürger Lutherias hatte, weil diese ihr Schicksal einfach so in fremde Hände abgaben, konnte sie das Ganze doch nicht auf sich beruhen lassen. Irgendwas war an der Sache faul, das sagte ihr ihr Bauchgefühl und das irrte sich nur äußerst selten. Wenn sie diesen Mistkerl in die Finger bekam, würde sie ihn windelweich prügeln, bis er freiwillig ausspuckte, was dahinter steckte! Das Problem war nur, dass sie abslut keine Ahnung hatte, wie sie zurück zur Insel kommen sollte. Weder hatte sie einen Hinweis darauf, wie lange sie schon auf See war, noch in welche Richtung sie fuhr oder in welcher Richtung Lutheria lag. Nur am Sonnenstand konnte sie feststellen, dass es irgendwann Tag sein musste, nicht zu nah am Sonnenaufgang, aber auch nicht besonders nah am Sonnenuntergang. "Moment mal!" Schlagartig richtete Helena ihren Oberkörper auf und schlug sich mit der Faust in die flache Hand. Die Sonne war mittags im Süden, das wusste sie. ~Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen wird sie unergehen, im Norden ist sie nie zu sehen~", sang sie den Kinderreim vor sich hin. Sie schattete ihre Augen mit der Hand ab, während sie das leuchtende Himmelsobjekt musterte. Wenn sie immer in eine Richtung fuhr, würde sie schon irgendw ankommen.
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BeitragThema: Re: Die 'Horizon Explorer'
Die 'Horizon Explorer' Icon_minitime1Di 17 Sep 2019 - 0:30
#266321

Nach kurzem Überlegen entschied Helena sich, in Richtung Osten zu segeln. Immerhin war sie im East Blue, da schien das eine ganz gute Himmelsrichtung zu sein. Irgendeine Entscheidung musste sie letztlich treffen, da war Osten genau so gut wie jede andere Richtung. Wo das Steuer sich befand, wusste die Handwerkerin nur zu gut, immerhin hatte sie die Horizon Explorer selbst entworfen und gebaut. Doch als die junge Frau sich erheben wollte, passierte etwas merkwürdiges. Gerade noch stützte sie sich mit den Handflächen ab, um sich hochzustemmen und im nächsten Moment rutschten diese über das Deck, als hätte jemand Schmierseife darauf verteilt. Mit einem erschrockenen Laut und einem dumpfen Geräusch landete ihr Hintern wieder auf den Planken. "Oh man, das gibt bestimmt einen blauen Fleck", murmelte sie und fragte sich, wie zum Teufel das eigentlich hatte passieren können. Wie recht sie mit dieser Formulierung hatte, war ihr in keinster Weise bewusst. Als sie den zweiten Versuch startete, aufzustehen, klappte es reibungslos... oder eher eben mit Reibung, denn dieses Mal rutschten ihre Hände nicht ab und sie schaffte es, sich zu erheben. Immer noch fragte die Musikerin sich, was da passiert war, denn als sie jetzt testweise mit den Fingern noch einmal über die Stelle fuhr, auf der sie eben noch ausgerutscht war, fühlte sich das Holz an, wie sich trockenes Holz anfühlen sollte. Mit Akribie wischte Helena sich ihre Hände an ihrem dunkelblauen Kleid ab, um das Phantomgefühl der Schmiere daran loszuwerden. Dann machte sie sich wie geplant auf den Weg ans Ruder. Zumindest vermochte die Blonde zu sagen, wie all die Teile des Schiffes zusammenhingen und funktionierten, sodass sie das Schiff auf Anhieb dorthin steuern konnte, wohin sie wollte. Allerdings kam der Wind aus Süden und die Segel waren fixiert, sodass die Rahen sich nicht drehen konnten. Anstatt also nach Osten zu fahren, drehte sich das Schiff, verlor den Wind aus den Segeln und wurde langsamer. Nach und nach drehte das Schiff sich wieder in den Wind und nahm erneut Fahrt auf, allerdings wieder nach Süden, was nun nicht die gewünschte Richtung war. Das ist wirklich gar nicht so leicht, stellte Helena fest und versuchte es nur zur Sicherheit ein zweites Mal mit einfach in die Richtung steuern. Allerdings mit dem selben Ergebnis, was sie zu dem Schluss brachte, wohl doch etwas komplizierter denken zu müssen.
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BeitragThema: Re: Die 'Horizon Explorer'
Die 'Horizon Explorer' Icon_minitime1Mi 18 Sep 2019 - 22:22
#266605

Die Ellbogen auf dem Steuerrad abgelegt und das Kinn in die Hände gestützt, überlegte Helena, wie sie nun in Richtung Osten segeln konnte, wenn doch der Wind von ganz woanders kam. Ohne navigatorische Kenntnisse war es nicht besonders instinktiv, die Segel seitlich zu drehen und am Wind zu fahren. Gerade bei Helenas geradliniger Denkweise erschloss sich mehr das "Wind von hinten in Segel und dann geradeaus fahren" Prinzip. Das funktionierte nur nicht, wenn der Wind aus der flaschen Richtung kam. Allerdings kam ihr eine Eingebung, als sie tiefer darüber nachdachte. Wenn Horizon in die Richtung gefahren ist, in die sie der Wind von hinten geschoben hat...dann muss Lutheria in genau der entgegen gesetzten Richtung liegen! Erneut prüfte sie den Stand der Sonne und dieses Mal auch die Richtung des Windes. Ganz offensichtlich kam dieser aus Norden, also war das die Richtung, in die sie segeln musste! Über diese Erkenntnis hatte sie allerdings schon wieder komplett vergessen, dass einfach nur das Schiff wenden nicht ausreichte. Das Steuerrad lief astrein in seiner Führung und die Karavelle drehte sich langsam aber gehorsam. Nur um wieder den Wind aus den Segeln zu verlieren. Allerdings war noch etwas Restenergie der Drehung übrig und so fasste der Wind wieder das Leinen...Allerdings von vorne, anstatt von hinten. Die Segel blähten sich in die falsche Richtung, wobei sich die Mitten gegen die Masten drückten und zwei Beulen rechts und links der glatt geschmirgelten Stämme entstanden. Außerdem fuhr das kleine Segelschiff nun rückwärts. "Awww, man!", stieß Helena genervt aus. Dafür hatte sie nun wirklich absolut keine Zeit! Sie drehte das Steuerrad wieder, bevor der Druck der Segel die Masten zu sehr strapazieren würde und beschloss, erst einmal die Segeln einzuholen, damit sie nicht mit voller Geschwindigkeit in die falsche Richtung fuhr, bis sie eine Lösung für das Windrichtungsproblem gefunden hatte.
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BeitragThema: Re: Die 'Horizon Explorer'
Die 'Horizon Explorer' Icon_minitime1Do 19 Sep 2019 - 16:56
#266666

Als Helena in die Takelage kletterte, um die Segeln einzuholen, rutschte ihr rechter Fuß auf einmal auf den Seilen weg. Ihr Herz setzte einen Schlag aus, während sie mit ihren Händen fester zupackte, als ihr Körper die Stütze nach unten verlor und fiel. Normalerweise würde ihre Hände ihr Gewicht locker halten können, doch kaum spürte sie die Kraft der rauen Faser an ihren Fingern wurden diese auf einmal auch unglaublich flutschig. "Woah!", schrie die Blonde überrascht griff nach, doch wieder rutschte sie weg. Erst knapp über der Reling schaffte sie es, ihren Arm in die aus Seil geknüpften Tritte zu haken und dadurch ihren Sturz zu stoppen. Der Musikerin war überhaupt nicht bewusst, wie knapp sie gerade dem Tod entronnen war. Durch den Verzehr der Teufelsfrucht, der sie diese kleine Rutschpartie zu verdanken hatte, wäre sie wie ein Stein im Meer versunken. Doch Helena war nicht klar, was für eine Frucht dieser seltsam aussehende Pfirsich gewesen war und so starrte sie ungläubig auf ihr Hände, die nun wieder ganz normal Halt fanden. Testweise wischte sie mit den Fingern über ihre Handflächen, doch alles fühlte sich normal an. Hä, was...? Sie hatte sich geirrt. Etwas war merkwürdig an ihren langen Fingern und den Innenflächen ihrer Greifextremitäten. Diese waren nämlich seidig glatt, als hätte es Helenas Ausbildung in der Werft ihres Vaters nie gegeben. Hornhaut und Schwielen, die sich von den Werkzeugverwendungen gebildet hatten, schienen sich in Luft aufgelöst zu haben. Immer noch total aus dem Konzept wollte die Blonde sich in den Arm kneifen, um zu testen, ob sie nicht träumte. Doch anstatt des zu erwartenden Schmerzes rutschten ihre Finger einfach von ihrer Haut ab, wie sie es vorhin auf den Planken des Decks und gerade an den Seilen der Takelage getan hatten. In ihrer Zwangsstörung getriggert, wischte Helena sich ihre Hände wieder gründlich an ihrem Kleid sauber, doch dort war nichts, was man hätte wegwischen können. Es gab für das Ganze nur eine logische Erklärung. Bei dem Schlag, den ihr Großvater ihr verpasst hatte, musste sie ziemlich heftig mit dem Kopf aufgeschlagen sein und jetzt hatte sie Halluzinationen.
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BeitragThema: Re: Die 'Horizon Explorer'
Die 'Horizon Explorer' Icon_minitime1Do 26 Sep 2019 - 13:31
#267226

Das war es. Sie musste eine Gehirnerschütterung haben und davon jetzt Wahnvorstellungen haben. Anders ließ sich das Verschwinden von jahrelang angearbeiteten Schwielen nicht erklären. Oder sie lag in einem Fiebertraum oder etwas ähnlichem. Das würde auch erklären, warum sie sich nicht kneifen konnte. Allerdings war das alles für einen Traum erschreckend real. Normalerweise würde die Blonde sich gar nicht so große Gedanken um etwas machen, doch hier reichten ihre einfachen, geradlinigen Erklärungen leider nicht wirklich aus. Als sie zu ihren Sachen zurückkehrt, fiel ihr die merkwürdige Frucht wieder ein. "War die etwa giftig?", fragte sie sich laut. Doch so merkwürdig war nicht einmal ihr Großvater, dass er seiner Enkelin giftigen Proviant einpackte. Helena griff sich noch einen Streifen Trockenfleisch und kaute nachdenklich darauf herum. Da sie die Begründung für das merkwürdige Verhalten ihres Körpers und vor allem ihrer Hände nicht festmachen konnte, wendete sie sich lieber einem aktiv lösbarem Problem zu. Nämlich, wie sie in Richtung Norden segeln konnte. Immerhin hatte sie das Schiff gebaut, da musste es doch irgendeinen Hinweis darauf geben, wie man es gegen den Wind fahren lassen konnte. Nur das Steuer half nicht, das hatte sie ja bereits getestet. Der Blick ihrer grünen Augen wanderte hinauf zu den Rahen. Diese waren frei drehbar am Mast befestigt. Man kann die Segel ausrichten!, fiel es Helena wie Schuppen von den Augen. Sie war auch wirklich dämlich. Wenn der Wind aus einer anderen Richtung kam, konnte man die Segel drehen. Kraftrichtungen musste man auch in der Schiffskonstruktion ausrechnen, beim Windschub verhielt sich das bestimmt ähnlich. Allerdings, wie sie es auch drehte und rechnete, half einem das nur bei seitlichem Wind. Man konnte schlicht und ergreifend nicht frontal gegen den Wind segeln, auch mit drehbaren Segeln nicht. Was Helena wieder zu ihrem ursprünglichen Plan zurückbrachte. Nämlich die Segel zu raffen und erst einmal möglichst die Position zu halten, bis sie eine bessere Lösung gefunden hatte. Dieses Mal gelang ihr der Aufstieg in die Takelage auch problemlos. Es war ihr nicht bewusst, doch sie konzentrierte sich derart stark auf den Halt ihrer Hände, dass sie es damit für den Moment das erste Mal schaffte, ihre Teufelskräfte zumindest für den Moment unter Kontrolle zu behalten. Die Segel hochzuziehen und festzubinden stellte keine große Herausforderung für sie da, denn das hatte sie bereits mehrfach an Schiffen durchgeführt und getestet.
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BeitragThema: Re: Die 'Horizon Explorer'
Die 'Horizon Explorer' Icon_minitime1Di 1 Okt 2019 - 10:32
#267550

Nach getanem Werk setzte die Blonde sich wieder an Deck und nahm aus ihrem sorgfältig gestapelten Instrumentenhaufen die Gitarre heraus. Automatisch huschten ihre Finger über die Saiten, während ihre linke Hand die Wirbel drehte, um feine Verstimmungen auszumerzen, bevor ebenjene Finger vom Kopf der Gitarre an den Hals wanderten und über die Bünde huschten. Gleichzeitig zupften die Finger ihrer rechten Hand und eine Melodie erwuchs in die Stille der Einsamkeit auf dem Meer. Die beruhigenden Töne tanzten über die Wellen und wurden vom Wind mit dem Rauschen des Wassers zu einem größeren Ganzen vermengt. Es war eine Weise, die über die Flößer Lutherias geschrieben worden war. Ihre Finger fanden ihren Weg, ohne dass die Musikerin übermäßig darauf achten musste. Stattdessen schweiften ihre Gedanken zu den Teilen, die sie in dem Schiff eingebaut hatte und dem Wind, der aus einer derart ungünstigen Richtung kam. Helena bevorzugte es in einfachen Bahnen zu denken. Wind aus der einen Richtung und in die andere fahren. Leider waren die Elemente wohl nur selten zuvorkommend und richteten sich auf dem Meer nach den Wünschen einer jungen Schiffsbauerin. "Du bist mir lieb und teuer Wind, aber du zwingst mir deinen Willen auf. Das missfällt mir." Sie hob die grünen Augen zum Himmel, an dem ein paar Wolken träge im Wind trieben. Die Musikerin lauschte der Melodie, die ihre geübten Hände aus dem Instrument zauberten. Vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben fragte sie sich, ob die Wolken dort oben nun einen Sturm ankündigten oder doch nur einsame Wolkenschäfchen waren. Es hatte sie bisher nicht sehr gekümmert, wie das Wetter wurde, immerhin hatte sie ihre Schiffe und Instrumente im trockenen gebaut. Lediglich ihre Mutter hatte stets auf derlei geachtet, da es sich auf ihre Blumenzucht auswirkte. Ob sie sich große Sorgen macht? Großvater hat vermutlich allen erzählt, ich hätte mich aus dem Staub gemacht, wie er es mir vorgeschlagen hat. Es passte ihr ganz und gar nicht, dass derart über sie bestimmt worden war und sie dem nun machtlos ausgeliefert war. Wenn sie wieder zuhause wäre, würde sie das alles richtig stellen! Die aufkeimende Unzufriedenheit wirkte sich sofort auf ihr Gitarrenspiel aus und die hart angeschlagenen Töne passten nicht mehr zu der sanften Melodie. Seufzend hörte Helena auf zu spielen. Wenn sie schon nicht abschätzen konnte, ob es in ein paar Minuten anfangen würde zu regnen, dann brachte sie lieber ihre Instrumente und anderen Sachen ins Innere der Horizon. Ihre Hand tätschelte die Planken neben sich. "Solange du bei mir bist brauche ich mir wenigstens keine Sorgen zu machen, baden zu gehen." Selbst wenn die Blonde momentan davon ausging, nach wie vor schwimmen zu können, wäre ihr das außer Sichtweite irgendeines Stückes Land im Meer keine große Hilfe. Als erstes nahm sie die Instrumente und brachte diese nach und nach in den Raum mit der Kombüse im oberen Achterdeck. Es gab auf dem Schiff keine Möbel, also konnte sie sich auch genausogut dort einrichten und auf dem Boden schlafen. Sollte es zu kühl werden, konnte sie dort über den Ofen heizen.
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BeitragThema: Re: Die 'Horizon Explorer'
Die 'Horizon Explorer' Icon_minitime1Do 3 Okt 2019 - 16:54
#267660

Ihr weniges Gepäck war schnell in der Kombüse verstaut. Nachdenklich stand Helena eine Weile vor dem Herd. Mehr oder weniger wusste sie, wie man einen bediente, doch eigentlich war ihr ganzer Proviant schon essfertig. Also beschloss sie, den Herd erst dann anzufeuern, wenn es zu kühl werden würde. Sie trat hinaus und blickte hinaus auf das Meer. Die Sonne hatte angefangen, den Horizont anzusteuern. Die spätnachmittäglichen Sonnenstrahlen ließen das Wasser glitzern. Es war ein wunderschöner Anblick und Helena konnte es kaum erwarten, ihren ersten Sonnenuntergang auf hoher See zu betrachten. Wenn sie schon nich sofort nach Hause zurück konnte, würde sie wenigstens das Beste daraus machen. Noch war sie sich nicht sicher, ob sie Schlaf finden würde. Momentan wusste sie, in welche Richtung der Wind sie trieb, doch sollte dieser drehen, während sie schlief, würde sie die einzige Information verlieren, anhand derer sie sich einigermaßen lokalisieren konnte. Zudem würde sie den Augenblick nutzen müssen, in dem der Wind drehte, denn dann könnte sie endlich in die Richtung fahren, in die sie wollte. Zumindest theoretisch. Praktische Segelerfahrung konnte die Musikerin nicht vorweisen, aber so schwer würde es schon nicht sein, die Segel in den Wind zu drehen. Dann musste sie nur noch das Steuer festhalten, um gegenzuhalten und die Horizon auf Kurs zu halten. Inzwischen plagte sie doch der Hunger etwas mehr. Da hatten dieser merkwürdige Pfirsich und die drei Streifen Trockfleisch noch nicht viel ausgerichtet. Mit einer großzügigen Portion Zwieback und Trockenobst sowie ihrer Gitarre auf dem Rücken hangelte Helena sich auf das Dach des Achterdecks und setzte sich dort im Schneidersitz hin. Es war zwar noch etwas hin bis Sonnenuntergang, doch von hier aus würde sie den gelb leuchtenden Ball am besten im Meer versinken sehen können. So musste sie wenigstens keine Sorge haben, etwas zu verpassen, während sie aß.
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BeitragThema: Re: Die 'Horizon Explorer'
Die 'Horizon Explorer' Icon_minitime1So 6 Okt 2019 - 13:24
#267775

Nachdem ihr einfaches, doch für Helena vollkommen ausreichendes Abendessen vollständig verputzt war, nahm sie ihre Gitarre zur Hand und spielte ein paar Akkorde, bis einer ihr besonders zusagte. Eine ruhige Melodie in Moll entwuchs aus den Bewegungen ihrer Finger und dem Klang den der hölzerne Instrumentenkörper von den Saiten aufnahm. Der glühende Ball, der das Tageslicht schuf und Wärme spendete, näherte sich dem Horizont und nahm ein etwas orangeneres Glühen an, dass sich im Meer widerspiegelte. Zwar hatte die Handwerkerin auch schon in ihrer Heimat Sonnenuntergänge im Meer gesehen, aber eben von einem Strand aus. Das hier war etwas ganz anderes und es hatte eine verheißungsvolle Magie. Schon vor ein paar Jahren war in helena der Wunsch aufgekeimt, dem Meer und dem Wind zu folgen und jetzt kehrte er zurück, um ein Vielfaches stärker.
"Horizont du lockst mich in die Ferne weg von Zuhaus'
mein Geist treibt über die Wellen, folgt dem Wind und dem Meer
doch mein Herz hängt noch in der Heimat, vermisst diese gar sehr.

Welche Abenteuer mögen liegen im Sand einer fernen Insel
Welche Menschen warten darauf, mich zu treffen
und welche Musiker mit mir zu spiel'n."

Die letzten Worte dieses spontan komponierten Liedes verhallten über dem Wasser, nur von Helena selbst und der Horizon gehört. Die Sonne linste nur noch mit einem schmalen Streifen über den Horizont und die Musikerin beendete das Lied noch mit einem Instrumentalteil, bis die Sonne vollständig untergegangen war. Schließlich legte sie die Gitarre neben sich ab und ließ sich seufzend auf den Rücken fallen. Seinem Willen zu folgen war definitiv der richtige Weg, aber dafür musste man wissen, was man wollte. Sie wollte nach Lutheria zurück, die Umstände ihres Verschwindens richtig stellen und diesen Erwin Molippe dazu zu bringen, seine Unterdrückung aufzugeben. Menschen, die anderen ihren freien Willen durch Unterdrückung und Erpressungen nahmen, waren da letzte, da kannte Helena kein Pardon. Doch wenn als das geschafft war... Ihre langen Finger strichen sanft über das Holz unter ihr. "Danach werden wir zwei uns die Welt ansehen", versprach sie ihrer geliebten Horizon mit einem verheißungsvollen Flüstern und betrachtete, wie der Himmel sich allmählich tief dunkelblau färbte und die ersten Sterne in Abwesenheit des Sonnenlichtes erschienen.
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BeitragThema: Re: Die 'Horizon Explorer'
Die 'Horizon Explorer' Icon_minitime1Di 8 Okt 2019 - 0:40
#267831

Allmählich wurde es frisch ohne die wärmenden Strahlen der Sonne und mit dem lauen Seewind, der über dem Wasser zusätzlich abkühlte. Die Musikerin erhob sich langsam. Wirklich müde war sie nicht, schließlich hatte sie vorhin dank der liebevollen Fürsorge ihres Großvaters schon ausgiebig geruht und das ohne die normalen Probleme dank ihrer Narkolepsie. Mithilfe des Schulterriemens, legte sie sich die Gitarre wieder um und kletterte hinunter auf den Absatz vor der Kombüse. Dieses Mal rutschte ihr rechter Fuß ab, als ihre neu erhaltenen Teufelskräfte sich selbstständig machten. Doch da dies nur einen halben Meter über dem Boden geschah, konnte Helena sich gut abfangen. Testweise trat sie kräftig mit ebenjenem Fuß auf, doch die Sohle ihrer Schuhe hatte ganz normalen Halt auf den Planken. Die Horizon ist ganz bestimmt nicht rutschig, ich träume nicht, verrückt bin ich auch nicht und andere Anzeichen einer Hirnschädigung wie Kopfschmerzen spüre ich auch nicht. Hier geht doch irgendwas nicht mit rechten Dingen zu. Als sie die Tür öffnete, ihre Gitarre wieder in deren Koffer legte und in ihrem Gepäck nach etwas deckenähnlichem suchte, spürte sie, wie der Geist der Seefahrer sie ergriff. Auf einem Schiff schlafen, das Knarzen des Holzes in den Ohren, um sich herum nur Wind, Wasser und Freiheit. So musste es ihrem Großvater damals ergangen sein, als er sich für das Piratenleben entschieden hatte. "Ob wir auch solche Abenteuer erleben werden, wie in seinen Geschichten?", fragte die Blonde an das Schiff gewandt und sofort kamen ihr ein paar der Erzählungen in den Sinn. "Man kann bestimmt tolle Lieder über all das schreiben. Ferne Inseln, neue Menschen, fremde Geschöpfe, Teufelskrä..." Sie stockte und hob sich ungläubig die Hände vor ihr Gesicht, an denen sich keine einzige Schwiele mehr fand. Erst jetzt dämmerte ihr, was das für eine eigenartige Frucht gewesen war und was das bedeutete. Sehr präsent waren die Geschichten über die eigenartigen Kräfte, die dieses besondere Obst verlieh und die Tatsache, dass man dadurch die Fähigkeit verlor, zu schwimmen. Eine merkwürdige Vorsstellung, vor allem, wenn man auf einer Insel voller Flüsse aufgewachsen war, doch Helena nahm es, wie es war. Nun war jedoch ihr Interesse geweckt, was es überhaupt mit ihren Kräften auf sich hatte.
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